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  • Apothekerin Anne Spiegelhalder
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Beipackzettel

Fendrix Fertigspritze o. Kanüle

Präparat: Fendrix Fertigspritze o. Kanüle
PZN: 9084837
Packungsgröße: 1 Stück (N1)
Abgabeform: Rezeptpflichtig
Darreichungsform : Injektionssuspension

Anbieter:
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Prinzregentenplatz 9
81675 München
Tel.: 0800 5234444
Email: lauertaxe@gsk.com
Aktiver Wirkstoff:
  • Hepatitis B Impfstoff, rekombiniert, monovalent (20 µg pro 0.5 Milliliter)
Sonstige Bestandteile:
  • 3-O-Desacetyl-4'-monophosphoryl-Lipid A
  • Aluminium phosphat
  • Aluminium Ion
  • Natrium chlorid
  • Wasser, für Injektionszwecke

Wählen Sie eines der folgenden Kapitel aus, um mehr über "Fendrix Fertigspritze o. Kanüle" zu erfahren.

Die Informationen zu den Wirkstoffen können im Einzelfall von den Angaben im Beipackzettel mancher Fertigarzneimittel abweichen. Das liegt beispielsweise daran, dass wirkstoffgleiche Präparate von verschiedenen Herstellern für unterschiedliche Anwendungsgebiete zugelassen sind.

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Wirkung und Anwendung

Anwendungsgebiete von Fendrix Fertigspritze o. Kanüle

  • Das Arzneimittel ist ein Impfstoff, der angewendet wird, um eine Hepatitis-B-Infektion zu verhindern. Er kann auch dazu beitragen, eine Hepatitis-D-Infektion zu verhindern.
  • Dieser Impfstoff kann Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen bis zum vollendeten 16. Lebensjahr verabreicht werden. In dieser Anweisung kann jeder Bezug auf „Sie" auch „Ihr Kind" bedeuten.
  • Hepatitis B ist eine ansteckende Erkrankung der Leber, die durch ein Virus verursacht wird. Einige Personen tragen das Hepatitis-B-Virus in ihrem Körper, können sich aber nicht davon befreien. Sie können weiterhin andere Personen anstecken und werden als Virusträger bezeichnet. Die Erkrankung breitet sich aus, indem das Virus nach Kontakt mit Körperflüssigkeiten, meist Blut einer infizierten Person, in den Körper eindringt.
  • Wenn die Mutter ein Virusträger ist, kann sie während der Geburt das Virus auf ihren Säugling übertragen. Es ist auch möglich, sich mit dem Virus über einen Virusträger durch beispielsweise ungeschützten Sexualverkehr, gemeinsame Benutzung von Injektionsnadeln oder Mitbenutzung von medizinischer Ausrüstung, welche nicht ordnungsgemäß sterilisiert wurde, anzustecken.
  • Die Hauptanzeichen der Erkrankung umfassen Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit und Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut und Augen); bei ungefähr drei von 10 Patienten treten jedoch keine Krankheitsanzeichen auf.
  • Bei den mit Hepatitis B infizierten Patienten werden einer von 10 Erwachsenen und bis zu neun von 10 Säuglingen zu Virusträgern und werden wahrscheinlich ernsthafte Leberschäden und in einigen Fällen Leberkrebs entwickeln.
  • Wie der Impfstoff wirkt
    • Der Impfstoff enthält eine geringe Menge der „äußeren Hülle" des Hepatitis-B-Virus. Diese „äußere Hülle" ist nicht ansteckend und kann Sie nicht krank machen.
      • Wenn Sie diesen Impfstoff erhalten, wird er das körpereigene Immunsystem anregen, einen eigenen Schutz gegen diese Viren für die Zukunft aufzubauen.
      • Das Präparat kann Sie nicht vor der Erkrankung schützen, wenn Sie bereits mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert sind.
      • Es kann Sie nur vor der Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus schützen.
Anwendungsbeschränkungen und Warnungen

Absolute Gegenanzeigen von Fendrix Fertigspritze o. Kanüle

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch auf den Impfstoff oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Impfstoffes sind.
    • wenn Sie Fieber haben.
    • Das Präparat darf nicht angewendet werden, wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie geimpft werden.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie irgendwelche Allergien haben oder wenn Sie jemals irgendwelche gesundheitlichen Probleme nach einer Impfung hatten.

Patientenhinweis

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie den Impfstoff erhalten, wenn
      • Sie wegen einer Nierenerkrankung dialysepflichtig sind oder wenn Sie eine Erkrankung haben, die Ihr Immunsystem beeinträchtigen könnte. Dialysepflichtige Personen, Personen mit chronischer Lebererkrankung, Hepatitis-C-Träger oder HIV-Positive können trotzdem mit dem Präparat durch ihren Arzt geimpft werden. Der Grund dafür ist, dass Hepatitis-B-Infektionen bei diesen Patienten schwerwiegend verlaufen können.
    • Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie geimpft werden.
    • Nach oder sogar vor einer Nadelinjektion kann es (meist bei Jugendlichen) zu einer Ohnmacht kommen. Informieren Sie daher den Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie/Ihr Kind bei einer früheren Injektion schon einmal ohnmächtig geworden sind/ist.
    • Wie jeder Impfstoff schützt dieser möglicherweise nicht alle Geimpften vollständig vor einer Infektion mit Hepatitis B. Eine Reihe von Faktoren verringert die Ansprechrate auf Hepatitis-B-Impfstoffe. Dazu gehören höheres Alter, Geschlecht, Übergewicht, Rauchen und einige chronische Erkrankungen. Wenn einer der oben aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, kann Ihnen Ihr Arzt zu einem Bluttest nach Abschluss der Impfung raten oder eine zusätzliche Impfung mit dem Präparat empfehlen, um sicherzustellen, dass Sie geschützt sind.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Der Impfstoff kann Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflussen. Setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeuges oder bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, wenn Sie sich unwohl fühlen.

Schwangerschaftshinweis

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie den Impfstoff erhalten.
Nebenwirkungen

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieser Impfstoff Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Folgende Nebenwirkungen können nach Verabreichung dieses Impfstoffes auftreten:
  • Allergische Reaktionen (Diese können bei bis zu 1 von 10.000 Impfstoffdosen auftreten)
  • Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn bei Ihnen eine allergische Reaktion auftritt. Anzeichen können sein:
    • Schwellung Ihres Gesichts
    • Niedriger Blutdruck
    • Atembeschwerden
    • Blauverfärbung Ihrer Haut
    • Bewusstlosigkeit
  • Diese Reaktionen treten im Allgemeinen sehr bald nach Verabreichung des Impfstoffes auf. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn diese nach Verlassen der Arztpraxis auftreten.
  • Andere Nebenwirkungen können sein:
    • Sehr häufig (Nebenwirkungen, die bei 1 von 10 Impfstoffdosen oder mehr auftreten können)
      • Kopfschmerzen
      • Schmerzen und Rötung an der Injektionsstelle
      • Müdigkeit
      • Reizbarkeit
    • Häufig (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10 Impfstoffdosen auftreten können)
      • Schläfrigkeit
      • Übelkeit oder Erbrechen
      • Durchfall oder Bauchschmerzen
      • Appetitlosigkeit
      • Fieber
      • Unwohlsein
      • Schwellung an der Injektionsstelle
      • Reaktionen an der Injektionsstelle wie Verhärtung
    • Gelegentlich (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 100 Impfstoffdosen auftreten können)
      • Schwindel
      • Muskelschmerzen
      • Grippeähnliche Beschwerden
    • Selten (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 1.000 Impfstoffdosen auftreten können)
      • Lymphknotenschwellung
      • Nesselsucht, Hautausschlag und Juckreiz
      • Gelenkschmerzen
      • Missempfindungen wie Kribbeln und „Ameisenlaufen"
    • Sehr selten (Nebenwirkungen, die bei bis zu 1 von 10.000 Impfstoffdosen auftreten können)
      • Neigung zu Blutergüssen und verlängerte Blutungsdauer nach Schnittverletzungen
      • Niedriger Blutdruck
      • Entzündung von Blutgefäßen
      • Plötzliches Anschwellen des Gesichts, Mundes oder Rachens (Angioödem)
      • Lähmung
      • Nervenentzündung (Neuritis), die zu Gefühlsverlust oder Taubheitsgefühl führen kann, einschließlich vorübergehender Nervenentzündung, die Schmerzen, Schwäche und Lähmungen in den Extremitäten verursacht und oft bis zur Brust und zum Gesicht aufsteigt (Guillain-Barré-Syndrom), Erkrankung der Sehnerven (Optikusneuritis) und Multiple Sklerose
      • Schwierigkeiten, Arme oder Beine zu bewegen (Neuropathie)
      • Gehirnentzündung (Enzephalitis)
      • Degenerative Gehirnerkrankung (Enzephalopathie)
      • Entzündung der Hirnhäute (Meningitis)
      • Krampfanfälle
      • Verlust der Schmerz- oder Berührungsempfindlichkeit der Haut (Hypästhesie)
      • Violette oder rot-violette Papeln auf der Haut (Lichen ruber planus)
      • Rote oder violette Flecken auf der Haut (Erythema exsudativum multiforme)
      • Schmerzende und steife Gelenke (Arthritis)
      • Muskelschwäche
  • Bei sehr unreifen Frühgeborenen (Geburt vor oder in der 28. Schwangerschaftswoche) können innerhalb von 2 - 3 Tagen nach der Impfung längere Atempausen auftreten.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Aufbewahrung und Entsorgung

Hinweise zur Aufbewahrung

Lagern Sie Arzneimittel immer außerhalb der Reichweite von Kindern.

Hinweise zur Entsorgung

Für die Entsorgung von Arzneimitteln gibt es regional unterschiedliche Empfehlungen. Fragen Sie in der Apotheke nach den in Ihrer Region aktuellen Regelungen.

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Wichtige Hinweise
Mit Hilfe dieser Datenbank können Sie sich über Arzneimittel informieren.

Die medizinische Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter. Neue Informationen finden nur mit zeitlicher Verzögerung Eingang in diese Datenbank. Lesen Sie daher immer die aktuelle Gebrauchsinformation vollständig durch und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Die Informationen dieser Datenbank sind nicht vollständig. Nicht jede Information ist für jeden Patienten relevant. Die Datenbank ersetzt daher nicht den Arztbesuch und die Beratung durch den Apotheker.

Quellen:

  • Basis der Arzneimittelinformationen ist das Angebot der ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH
  • Fachinformationen der pharmazeutischen Unternehmer (vom BfArM zugelassene Informationen)
  • http://medicine.iupui.edu/clinpharm/ddis/main-table/
  • https://www.crediblemeds.org/healthcare-providers/



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